

Österreichs POP-INFO
Die österreichische Musikszene
Ein Pop-Konzert ist ein aufregendes Ereignis für jeden Besucher. Eine große Halle, großartige Stimmung und ein toller Künstler bzw. eine aufregende Gruppe – dass sind die Aspekte und Gedanken, die jeder Fan und Konzertgehen mit einem Musikevent verbindet ; wäre da nicht das Problem des Parkplatz-Findens, sofern man mit dem Auto anreist! Die An- und Abreise im Rahmen eines Konzertes kosten oft viele Nerven und lassen die Vorfreude auf den tollen Event ein wenig verblassen. Konzertgeher berichten, dass die Abreise vom Konzert-eigenen Parkplatz oft bis zu zwei Stunden dauern kann.
Wir haben nachgefragt und österreichweit eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, wie die Mehrheit der Konzertgeher in Österreich zu einem Musikevent anreist. Mehr als die Hälfte aller Befragten gaben an, mit dem Rad zum Konzert zu fahren: „Ich bin ein fleißiger Konzertgeher aus Wien. Zur Wiener Stadthalle würde ich mit dem Auto bis zu einer Stunde benötigen. Das ist die reine Anreisezeit, die noch keinen gefundenen Parkplatz beinhaltet. Früher bin ich zwar schon des Öfteren mit meinem Auto „angereist“, aber seitdem ich bei einem Konzert rund 1,5 Stunden gebraucht habe, um das Konzertgelände wieder zu verlassen, bin ich auf meinen Drahtesel „umgesattelt“.“ Das ist es also: Das Rad – die Lösung für das altbewährte Parkplatzproblem bei Konzerten. Nachdem tatsächlich mehr als 50% der Befragten angaben, zu Konzerten mehrheitlich zu radeln, haben wir die Vorteile dieser Möglichkeit mal genauer unter die Lupe genommen.
Das Rad stellt tatsächlich ein optimales Anreise-Objekt dar, sofern der Weg zum Konzert nicht erfordert, mehr als 1,5 Stunden durch die Gegen zu radeln. Denn welcher Vorteil könnte dann im Radeln stecken, wenn man fix und fertig, mit Muskelkater und völlig verschwitzt beim Konzert ankommt? Demzufolge ist es wichtig, nicht die ganze Strecke bis zum Konzert mit dem Fahrrad zurücklegen zu müssen. Ein Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel wie U-Bahn, Bus oder Straßenbahn sollte ebenfalls in Erwägung gezogen werden. Doch mit welchem Rad ist dies möglich? Ein einfaches Cityrad wird in einem Bus wohl eher nicht willkommen sein und in einer Straßenbahn schon gar nicht, da die in dieser vorhandenen Stufen das Tragen des Rades erfordern würde. Dieses Problem kann jedoch mit einem sogenannten Faltrad bestens gelöst werden. Doch was versteht man unter einem Faltrad? – Ein Faltrad, auch bekannt unter der Bezeichnung „Klapprad“, ist ein Fahrrad mit eher kleinen Rädern, welches konstruktive Vorrichtungen wie Scharniere, Kupplungen sowie Schnellspanner besitzt. Diese sogenannten Schnellspanner ermöglichen es, das Rad schnell und einfach auf ein kompaktes Packmaß zusammenzubauen. Infolgedessen kann das zusammengefaltete Rad als „handliches“ Gepäckstück in einem öffentlichen Verkehrsmittel wie U-Bahn, Bus oder Straßenbahn mitgenommen werden. Das Faltrad erweist sich also als optimale Lösungsmöglichkeit, um Mobilitätslücken auf dem Weg von und zu öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zu überbrücken. Trotz allem ist im Rahmen des Faltrades zu beachten, dass dieser Radtyp keinem Modetrend unterworfen ist. Somit kann ein Faltrad eher als Nostalgieobjekt angesehen werden, das hinsichtlich Schönheit und Modernität zwar auf dem letzten Platz landet, als nützliches Fortbewegungsobjekt in Richtung Konzert jedoch als klarer Sieger hervorgeht.
Wir haben es also gefunden: Das richtige „Fahrzeug“, um ohne Ärger zum Konzert zu gelangen. Das Faltrad als eher unterrepräsentierter Radtyp erweist sich durch seine „Faltbarkeit“ als handliches Objekt, um selbst mit Rad öffentliche Verkehrsmittel ohne Probleme nützen zu können.
